28.04.17

Mohring: Apolda blüht auf und muss Kreisstadt bleiben!

 

Landesgartenschau - Thüringentag - Landeserntedankfest - IBA

Erfurt – „Apolda wird in diesem Sommer zum Garten und Treffpunkt Thüringens.“ Das hat Thüringens CDU-Fraktionsvorsitzender Mike Mohring anlässlich der Eröffnung der 4. Thüringer Landesgartenschau morgen in Apolda gesagt. „Die Stadt und ihre Bürger haben die Chance genutzt, die mit dem Zuschlag für diese Gartenschau verbunden ist. Apolda gewinnt dauerhaft an Attraktivität“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende. Er hat sich als langjähriges Stadtratsmitglied und Mitglied im Kreistag Weimarer Land nachdrücklich dafür eingesetzt, dass Apolda die Schau ausrichten kann und dafür finanziell solide aufgestellt ist. Er erwartet von der Landesregierung mit Blick auf den Kreisstadtstatus von Apolda, jetzt die Entwicklungschancen der Stadt nicht rabiat abzuwürgen, sondern die mögliche nachhaltige Entwicklung der ehemaligen Stricker- und Wirkerstadt als Mittelzentrum und Kreisstadt zu fördern. Mohring erinnerte daran, dass die Landesregierung dem Vorschlag der CDU-Fraktion gefolgt sei, auch den Thüringentag nach Apolda zu vergeben. Er dankte dem Thüringer Bauernverband zudem, auch das Landeserntedankfest in Apolda zu veranstalten. Dieses erstmalige Zusammenwirken von landesweiten Veranstaltungsformaten wird sich auszahlen. Die Investitionen zur Gartenschau werden, nach Mohrings Einschätzung, dem sich anschließenden Prozess zur Internationalen Bauausstellung (IBA) wichtige Impulse zur städtischen Quartierentwicklung in Apolda verleihen. Die Aberkennung des Kreisstadtstatuses würde diesem Prozess im Wege stehen.

Der Apoldaer Mohring erwartet, dass seine Heimatstadt mit der Dreifachveranstaltung „die Aufmerksamkeit und Anerkennung findet, die sie nach ihrer Geschichte und ihren Entwicklungsmöglichkeiten verdient“. Der Lokalpatriot ist sich sicher, dass die Apoldaer gute Gastgeber für Thüringen sein werden. Er erinnerte daran, dass die seit der Zeit der Klassik gebräuchliche Rede von der Doppelstadt Weimar-Jena eigentlich eine Verkürzung darstellt. „Richtiger ist die Rede von einem Dreieck Weimar-Apolda-Jena. Denn während in Weimar die Kultur zu Hause war und in Jena die Wissenschaft, war Apolda in diesem Verbund immer ein wirtschaftliches Zentrum der Arbeit“, erläuterte der Landtagsabgeordnete.
 
Apolda richtet die vierte in der noch jungen Reihe der Thüringer Landesgartenschauen aus. Die erste fand im Jahr 2000 in Pößneck, die zweite in Nordhausen im Jahr 2004 und die dritte 2015 in Schmalkalden statt. Mohring zeigt sich erfreut, dass die Lebensqualität und das ökologische Klima in Apolda weiter verbessert werden: „Gartenschauen schaffen eine Infrastruktur, die eine Stadt dauerhaft voranbringen und Werte schaffen kann“, zeigte sich Mohring überzeugt. Die Verknüpfung der Thüringentage mit den Landesgartenschauen wird in Apolda erstmals praktiziert. Künftig soll sie zur Regel werden. Jedenfalls in den Jahren, in denen die Leistungsschauen des Garten- und Landschaftsbaus stattfinden. „So werden Synergien statt Konkurrenz erzeugt. Die Landesregierung folgt in diesem Punkt unseren Vorstellungen“, sagte der CDU-Politiker abschließend.
 
 
Dr. Karl-Eckhard Hahn
Pressesprecher