„Förderung des Ehrenamts als Staatsziel in die Landesverfassung“
Sportforum

Mike Mohring beim Sportpolitischen Forum des LSB e.V.

„Förderung des Ehrenamts als Staatsziel in die Landesverfassung“

Die Förderung des Ehrenamtes soll als Staatsziel in die Thüringer Landesverfassung aufgenommen werden. Dafür hat sich gestern Abend der Landesvorsitzende der CDU Thüringen, Mike Mohring, im Rahmen des Sportpolitischen Forums des Landessportbundes Thüringen e.V. (LSB) ausgesprochen. „Das freiwillige Ehrenamt ist eine unverzichtbare Stütze des öffentlichen Lebens. Vor allem aber zeigt sich im Ehrenamt der gesamte Reichtum und die Vielfalt einer lebendigen und lebenswerten Gesellschaft. Dies gilt es nach Kräften zu stärken“, sagte Mohring.

Nach den Worten des CDU-Landesvorsitzenden „kann Politik einen Rahmen für das Gemeinwesen setzen. Doch sie würde sich anmaßend verhalten und überheben, wenn sie glaubt, die Gesellschaft selbst gestalten zu sollen oder zu können.“ Ein Staatsziel Ehrenamt in der Landesverfassung verbindet Mohring mit der Erwartung, „dass jedes Gesetzgebungsverfahren und jede Verordnung darauf hin geprüft wird, ob es dem Ehrenamt hilft oder es eher behindert“. Als Beispiel verwies er unter anderem auf bürokratische Hürden im Reisekostengesetz die abgebaut werden müssten.

Unter der Überschrift „Sport und Politik“ diskutierte der LSB mit Vertretern der Landtagsfraktionen über „Gemeinsame Impulse für die Sportentwicklung in Thüringen“. Mohring sprach sich unter anderem dafür aus, perspektivisch an jedem Schultag eine Stunde Sport anzusetzen. „Viele gesundheitliche Probleme lassen sich durch ein aktives Leben vermeiden. Das kommt jedem ganz persönlich zugute, aber auch der Gesellschaft insgesamt“, so wörtlich. Anpassungsbedarf sieht der CDU-Landesvorsitzende bei den Trainergehältern, die für die erforderliche Qualifikation zu niedrig seien. Die CDU plant außerdem ein Sonderprogramm „Goldener Plan Thüringen“ für den Sportstättenbau.